gesprächspsychoTHERAPIE nach rogers


Psychotherapie bei Trauer und Verlust
copyright: Fotolia

Darüber reden.

Du kannst nicht verhindern, dass die Vögel der Besorgnis über Deinen Kopf fliegen, aber Du kannst verhindern, dass sie sich in Deinem Kopf ein Nest bauen.

(Chinesische Weisheit)

 

Manchmal braucht man Jemanden zum Reden. Jemanden Außenstehenden, mit dem man eine ganz persönliche Zeit hat. Bei dem man nichts leisten und auch keine Rücksicht auf Befindlichkeiten nehmen muss. Jemanden, der tragen kann und der zuhört. Der helfen kann, wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

 

Es gibt viele Gründe um mit einer Psychotherapie zu beginnen - sei es der Wunsch, sich selbst besser zu verstehen, um belastende Themen zu beleuchten oder auch um schwierige Situationen zu überstehen.

Manche Gefühle, Probleme, Aufgaben... können zu groß sein, um sie alleine zu bewältigen und Gespräche mit der Familie oder Freunden können für manche Themen nicht ausreichend oder passend sein.

Eine Psychotherapie ist eine ganz persönliche Zeit und ein geschützter Rahmen um darüber reden zu können.

 

Die klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie nach Carl R. Rogers ist eine positive und lebensbejahende Therapieform, die darauf basiert, dass jeder Mensch mit seinen Erfahrungen, Ressourcen und Möglichkeiten alle Voraussetzungen in sich trägt, um ein zufriedenes und selbstbestimmtes Leben zu führen.

 

Was geschieht in der Gesprächspsychotherapie?

Der Klient wird vom Therapeuten:

  • umfassend und geduldig angehört,
  • als gleichberechtigter Gesprächspartner angesehen,
  • bedingungslos angenommen und ernst genommen,
  • mit Einfühlungsvermögen verstanden,
  • mit Offenheit und Echtheit bedient,
  • befähigt, sich selber und seine Umwelt genauer wahrzunehmen und neue Lösungen zu erkennen,
  • angeregt zu eigenständigem Fühlen und Handeln, zu Selbstverantwortung und Selbstvertrauen.

Was geschieht nicht in der Gesprächspsychotherapie?

Der Klient wird vom Therapeuten:

  • nicht nach einem allgemeinem Schema behandelt,
  • nicht moralisch bewertet oder gar verurteilt,
  • nicht geführt mittels Ratschlägen und Forderungen,
  • nicht mit schnellen Lösungen bedient.

 

Es gibt Lebensumstände, die das eigene Potential überfrachten und hier hilft der Therapeut, Stück für Stück wieder freizulegen, was in Ihnen ruht. In der Gesprächstherapie nimmt der Therapeut nicht die Rolle des Allwissenden ein, sondern steht gleichberechtigt neben Ihnen. Sie gehen Ihren Weg und ich begleite und unterstütze Sie dabei, zu entdecken, zu erkennen und zu lieben was in Ihnen ist.

 

Wertschätzung, Empathie und Authentizität sind die Grundpfeiler der Gesprächstherapie - Gefühle wahrnehmen und zum Ausdruck bringen, Vertrauen in das eigene Empfinden stärken und den Mut haben, für sich zu stehen.

 

 "Der Mensch verfügt über ein Potential an unerhört breitgefächerten intuitiven Kräften.“

Carl R. Rogers (Quelle: Buch "Der neue Mensch")